Nacht

Der Vorhang fällt
Dunkle Tücher umhüllen meine Welt
Luftig-leicht wehen sie im Wind
Streichen zart meine Wange
Verschleiern was mich umgibt
Die Landschaft
Bilder meiner Phantasie

Mein Floß auf den Wellen
Schaukelt mich sanft in den Schlaf
Ein glitzernder Pfeil huscht vorbei
Auf der Suche nach seinem Ziel
Wir jagen ihm nach
Dem Silberstreif am Horizont
Der stille Fluss
Ein reißender Strom

Mein Abbild im gläsernen Nass
Umrandet von tanzenden funkelnden Lichtern
Flimmernde Träume
Schimmern in den Tiefen der See
Das samtene Tuch
Der schützende Schleier
Lässt mich leben
Was ich zu träumen nicht wage

 

Autorenfoto unterm Text sophia

Autor: Sophia So

Beobachtung: Laken auf der Wäscheleine


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